Eine neue Art der Spezies Mensch

„Sie besuchen Slums und Armenviertel, Gedenkstätten, die an brutale Menschenrechtsverbrechen erinnern, oder reisen sogar in Gebiete, in denen Konflikte stattfinden oder stattgefunden haben.“ – die Dark Tourists, wie diese eigentümliche Sorte Mensch genannt wird. Hierbei handelt es sich um eine eher neuere Form der Spezies Mensch, die sich besonders zu Katastrophengebieten oder dergleichen hingezogen fühlt, um teils exzessiven Voyeurismus betreiben zu können. Hier sollte jedoch ebenfalls angemerkt werden, dass bereits Exemplare völlig gegenteiligen Charakters bei solchen Verhaltensmustern beobachtet werden konnten. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass der Wunsch nach Verständnis und Authentizität vorherrschend ist und so diese spezielle Untergruppe zu ihrem Handeln animiert.

Um den Ursprung beziehungsweise die Entwicklung dieser neuen Art verstehen zu können, sollte man sich vor Augen führen, weshalb diese Individuen zu einem solch, für die Spezies Mensch im Normalfall völlig untypischen Verhalten neigen. Wie bereits zuvor erwähnt, muss hier zwischen zwei Untergruppen unterschieden werden – jene, die das Reiseziel der Schaulust wegen (hier Voyeuristen genannt) wählen und jene, die ein Bewusstsein für die Situation anderer entwickeln wollen (hier Authentisten genannt).

Die erste Gruppe bevorzugt Kriegs- und Krisengebiete, an denen noch deutliche Spuren des Vorgefallenen sichtbar sind. Meist sind Voyeuristen an einer Fotokamera, die stets in Gebrauch zu sein scheint, zu erkennen, um all die Eindrücke festzuhalten und sie anderen Vertretern dieser Untergruppe stolz präsentieren zu können.

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Dadaismus. Dada-was!? Dadaismus.

Dadaismus? Was soll das denn bitte sein!? Warte kurz, ich seh‘ schnell auf Wikipedia nach… Dadaismus… schreibt man das mit zwei D? Nein? Okay, ich glaube ich hab‘ was gefunden… Dadaismus oder Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo BallEmmy HenningsTristan TzaraRichard HuelsenbeckMarcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst und Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnete.“… Von den zehn Leuten von denen ich noch nie was gehört habe mal abgesehn – das soll also eine Kunstrichtung? Wer hat sich bitte diesen Namen ausgedacht!? Naja, auch egal. Und warum genau hast du mir davon erzählt? Ist ja nicht so als würde sich wegen dieser Information mein Leben jetzt großartig ändern… Was? Du hast ein Gedicht geschrieben? Ein Dada-Gedicht? Wie sich das schon anhört – Dada-Gedicht… Okay, dann zeig mal. Hm? Warum soll ich zuerst diese Kurzgeschichte lesen? Besser verstehen? Kann man dieses Dada-Zeug überhaupt irgendwie verstehen? Schon gut, ich les‘ sie mir ja durch…

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Wie man ohne viel Aufwand glücklich wird

Glück ist das, wonach jeder im Leben strebt, Glück ist das, was jeder von uns sucht, auch wenn es nur wenigen tatsächlich gelingt, es zu finden. Und obwohl es jeder haben will, scheint niemand so genau zu wissen, was dieses „Glück“ denn eigentlich sein soll – das macht die Suche danach nicht unbedingt einfacher. Eine Umfrage soll den Österreichern nun helfen herauszufinden, was sie überhaupt glücklich macht – selber zu überlegen ist selbstverständlich keine Option, man will seine kleinen grauen Zellen ja nicht unnötig strapazieren. Dass hierbei von nur knapp eintausend Befragten auf die über acht Millionen Einwohner unseres Landes geschlossen wird, ist ein unwichtiges Detail, dass nicht weiter erwähnenswert und deshalb in Klammern gesetzt in der unteren Ecke des Diagramms versteckt wird.

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